Allgemeine Hinweise

F: Wo sollen die Pfingstrosen gepflanzt werden? Welchen Standort bevorzugen sie?

A: 95% aller Pfingstrosen wollen in vollsonnigem bis halbschattigem Standorten gepflanzt werden. Ständig nasse Füße (Staunässe) vertragen Pfingstrosen nicht.

 

F: Wie soll die Pfingstrose gepflanzt werden?
A: Stauden und Intersektionelle sollen 3-5 cm tief in lehmige Gartenerde gepflanzt werden. Strauchpfingstrosen werden von uns mit einem Band versehen, welches die Pflanztiefe kennzeichnet (die Veredelungsstelle 10-15 cm unter die Erde).

 

F: Wann wird gepflanzt?
A: September und Oktober.

 

F: Dünger?

A: Düngung ist in lehmigen Boden nicht nötig. Bitte keinen frischen Mist einarbeiten!

Strauchpäonien (ohne Intersektionelle)


STANDORT:

Strauchpäonien benötigen viel Licht und

guten Wasserabzug (Drainage).

 

 

BODEN:

Gut durchlässiger, nährstoffreicher und ph-neutraler Boden. Keine torfhaltigen Substrate verwenden! 40 bis 50 cm tief umgraben und lockern. Pflanzloch ca. 50 cm tief, wenn nötig (bei schwerer Erde) den Boden des Pflanzlochs mit einer dicken Kiesschicht bedecken.

 

PFLANZUNG:

Da die Wurzeln der Päonien im Herbst und Winter wachsen, sollen

sie grundsätzlich im Herbst gepflanzt werden. Dies bewirkt ein gutes Anwachsen.

Die Veredelungsstelle der Strauchpäonien sollte 10 bis 15 cm tief in der Erde sitzen.

Wir kennzeichnen die Stelle mit einem Band für Sie.

 

Achtung:

Bei Nichteinhaltung der Pflanztiefe kann es zu Frostschäden und im schlimmsten Fall zu Totalausfällen kommen.

Mit dem Angießen der Pflanzen sollte man, was die Wassermenge angeht, sehr zurückhaltend sein. Bei sehr feuchtem Boden am besten gar nicht angießen.
Das Anhäufeln der Pflanzen von ca. 20 cm im ersten Jahr ist ein sehr guter Winterschutz. Im Frühjahr bitte rechtzeitig entfernen.

 

PFLEGE:

Strauchpäonien sollten vor und nach der Blüte nur bei extremer Trockenheit gewässert werden. Dabei immer so wenig wie möglich gießen und immer außerhalb des Stammbereiches.

Im Spätwinter wird das tote Holz ca. 2 cm über den Knospen abgeschnitten.

Ebenfalls im Spätwinter werden bei älteren Pflanzen abgestorbene Äste herausgeschnitten.

Strauchpäonien müssen in der Regel nicht angebunden werden; nur Sorten mit großen gefüllten Blüten brauchen Stützen.

Um Pilzbefall zu vermeiden, ist es wichtig, Verblütes regelmäßig zu entfernen. Dies betrifft auch die Samenstände.

 

DÜNGEN:

Im Herbst kann der Boden um die Pflanzen mit einem Humusgemisch, dem etwas Rosendünger beigefügt wurde, abgedeckt werden.

Sehr positiv wirkt sich die Gabe von Kalk vor dem Pflanzen und dann im 2-Jahres-Rhythmus aus.

 



Staudenpäonien & Intersektionelle


Standort

Staudenpäonien und Intersektionelle brauchen viel Licht.

 

Boden

Gut durchlässiger, nährstoffreicher und ph-neutraler Boden. Pfingstrosen sind auf einen guten Wasserabzug angewiesen.

40 bis 50 cm tief umgraben und lockern.

Pflanzloch ca. 50 cm tief, wenn nötig (bei schwerer Erde) den Boden des Pflanzlochs mit einer dicken Kiesschicht bedecken.

 

Pflanzung

Da die Wurzeln der Päonien im Herbst und Winter wachsen, sollen sie grundsätzlich im Herbst gepflanzt werden. Dies bewirtk ein gutes Anwachsen. Die Augen der frisch gepflanzten Staudenpäonien und Intersektionelle sollten 3 bis maximal 5 cm unter der Erdoberfläche zu liegen kommen. Zu tief gepflanzt, blühen sie nicht!

 

Pflege

Staudenpäonien und Intersektionelle sollten vor und nach der Blüte nur bei extremer Trockenheit gewässert werden. Dabei immer so wenig wie möglich gießen und immer außerhalb der Triebe.

Im Herbst werden die Staudenpäonien und Intersektionellen eine Handbreit über dem Boden abgeschnitten.

Gefüllt blühende Staudenpäonien müssen in der Regel aufgebunden werden, da die Blüten bei Regenwetter zu schwer werden.

Um Pilzbefall zu vermeiden, ist es wichtig, Verblütes regelmäßig zu entfernen. Dies betrifft auch die Samenstände.

 

Düngen

Im Frühherbst kann Volldünger oder eine Mischung aus verrottetem Stalldung und Kompost im Umkreis der Pflanze aufgetragen werden. Frisch eingepflanzte Staudenpäonien werden mit einem Humus-Erd-Gemisch abgedeckt. Auch hier wirkt sich die Gabe von Kalk positiv aus.